KME und die europäischen Richtlinien
KME hat sich aktiv an der Aufsetzung der BVT in der Europäischen Richtlinie zur Vorbeugung und Kontrolle von Emissionen beteiligt
KME hat sich in Sevilla aktiv an der Arbeit der von der Europäischen Kommission eingesetzten technischen Arbeitsgruppe beim European IPPC Bureau zur Aufsetzung der Referenzdokumente für die BVT (Beste Verfügbare Technik) in der Branche („Verarbeitung von Nichteisenmetallen“) beteiligt. Die BVT-Dokumente sind fester Bestandteil der europäischen Richtlinie 96/61/EG, allgemein bekannt als „ICCP-Richtlinie“ (ICCP = Integrated Pollution Prevention and Control), in der die Pflichten von Industriebetrieben bei der Vorbeugung und Kontrolle der Emissionen festgelegt sind.
Die Maßnahmen beinhalten auch möglichst umweltschonende Produktionsprozesse, die u.a. durch die Verbreitung und Einführung sauberer Technologien unter Einsatz der Besten Verfügbaren Techniken (BVT) erreicht werden.
Aufgabe der zuständigen Behörden soll es nicht sein, den Einsatz einer bestimmten Produktions- oder Abrisstechnik vorzuschreiben, sondern die Anwendung der BVT zu kontrollieren und für jedes einzelne Werk die Emissionsgrenzwerte auf der Grundlage des Dokuments der BVT (bei KME das BREF-Dokument über Nichteisenmetalle) festzulegen.
Die KME Group weist besonders darauf hin, dass bereits alle Anlagen den Emissionsgrenzen entsprechen, die mit Hilfe der BVT zu erreichen sind.
KME: HOCHMODERNE ANLAGEN ZUM SCHUTZ DER UMWELT
Alle Werke von KME verfügen über moderne Anlagen, die die mittels BVT erreichbaren Emissionsgrenzwerte gewährleisten.
Besonders erwähnt sei die Gießerei des italienischen Werks in Serravalle Scrivia (bei Alessandria), wo durch die sekundäre Absaugung von Gießereidämpfen höchstmögliche Umweltstandards erreicht werden; die Dach-Absauganlage gehört in der Branche zu einer der wenigen Anlagen ihrer Art, die heute in Europa installiert sind.
Seit Jahren engagiert sich das Werk Seravalle Scrivia stark für die Belange des Umweltschutzes. Es war das erste Metall verarbeitende Werk in Italien das im Jahr 2004 gemäß der Umweltnorm ISO 14001 zertifiziert wurde. Darüberhinaus wurde im Juni 2008 die AIA: "Integrierte Umwelt" - Autorisation erlangt. Die AIA setzt in Italien die EU-Richtlinie 96/61/EG, bekannt als IPPC (Integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung) um und fasst alle bisherigen umweltrelevanten Genehmigungen zusammen.

