Eine Schlüsselrolle bei der Implementierung der Aktivitäten im Hinblick auf das Voluntary Risk Assessment für Kupfer

KME hat bei der Implementierung des Voluntary Risk Assessment für Kupfer eine Schlüsselrolle eingenommen. Diese Initiative bleibt für die gesamte europäische Kupferindustrie von grundlegender Bedeutung.

Die europäische Verordnung 93/793/EG sieht die Errichtung eines Verfahrens zur Bewertung der Risiken für Mensch und Umwelt vor, die von einigen auf speziellen Listen aufgeführten chemischen Stoffen ausgehen.  Das Verfahren sieht jedoch vor, dass die Industrie für einige nicht auf diesen Prioritätenlisten aufgeführte Stoffe Risikobewertungen auf freiwilliger Basis durchführen kann.

Kupfer war auf diesen Listen nicht aufgeführt, doch die Kupferindustrie war die erste (zusammen mit der Zink- und Bleiindustrie), die bereit war, sich einer solchen freiwilligen Bewertung (VRA, Voluntary Risk Assessment) zu unterziehen. Denn eine streng wissenschaftliche Risikoanalyse gemäß den gemeinschaftlichen Verfahren trägt dazu bei, korrekte Informationen weiterzugeben und die Verwendung von Kupfer durch die Ausräumung eventueller Zweifel hinsichtlich einer möglichen potenziellen Schädlichkeit zu fördern.

Es handelt sich hierbei um eine ausgesprochen mutige Initiative, und KME ist stolz darauf, sich seit 2002 an ihrer Entwicklung beteiligt zu haben. Das Verfahren sieht vor, dass die freiwilligen Bewertungen vor ihrer offiziellen Vorstellung auf europäischer Ebene von einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (Review Country) kritisch beurteilt werden müssen. Sich seiner Schlüsselrolle in der europäischen Kupferindustrie bewusst, hat sich KME über die italienische Gesellschaft KME Italy bereit erklärt, im Namen des ECI (European Copper Institute) die Bereitschaft der italienischen Regierung zu prüfen und schließlich deren Zustimmung zu erhalten, die Rolle als Review Country zu übernehmen. Diese Aktion hatte Erfolg, der Vorschlag wurde von der Europäischen Union angenommen, die dem Istituto Superiore di Sanità (ISS – Oberste Italienische Gesundheitsbehörde) die Rolle des Review Country für die Europäische Union anvertraute.

Über den gesamten Projektverlauf von fünf Jahren übernahm KME die Koordination zwischen ISS und ECI. An dem Projekt, das auch von einem Peer Review Panel (PRP) aus international anerkannten Fachleuten aus der Wissenschaft überprüft wurde, nahm auch eine Reihe von externer Berater teil.

Die Schlussfolgerungen betonen, dass von Kupfer grundsätzlich kein Risiko für Mensch und Umwelt ausgeht, auch dank des zunehmenden Einsatzes von Filter- und Umweltschutzsystemen in den Anlagen.

2005 haben ECI und ISS offiziell das Dokument der Europäischen Union vorgelegt, die ein eigenes Bewertungsverfahren auf der Grundlage des Review Process durch den TCNES, einen europäischen Fachausschuss aus Experten der Branche aus allen Mitgliedstaaten, initiiert hat.

Die Bewertung ist bereits auf der Zielgeraden und die Genehmigung der VRA für Kupfer ist für das Frühjahr 2008 vorgesehen.

Außerdem wird das ECI im Laufe des Jahres 2008 das Dokument zur VRA für Kupfer der OECD zur Genehmigung und Verwendung auf internationaler Ebene vorlegen.

KME: EINE AKTIVE ROLLE ALS SPRACHROHR FÜR KUPFER

Um als branchenführendes Unternehmen einen Beitrag zur Verbreitung korrekter Informationen über Kupfer zu leisten, hat KME 2002 ein äußerst innovatives Buch mit dem Titel „Das Unbekannt Edle“ veröffentlicht, das einem breiten Publikum auf verständliche Art und Weise einen großen Teil der wissenschaftlichen Dokumentation über die Bedeutung von Kupfer für Mensch und Umwelt nahebringt.

 

Das Buch wurde auf Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch veröffentlicht und am 26. März 2002 im Europäischen Parlament in Brüssel nicht nur den Mitgliedern der Ausschüsse der Bereiche Umweltschutz, Gesundheitswesen und Verbraucher, sondern auch Mitgliedern verschiedener europäischer Universitäten vorgelegt.

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