1987-2004: Internationale Expansion und Fokussierung
- 1987
- Durch eine Vereinbarung zwischen SMI und Péchiney erwirbt die LMI-La Metalli Industriale S.p.A. 100 % der Tréfimétaux SA, dem französischen Marktführer für Halbfertigwaren aus Kupfer und Kupferlegierungen. Nach dem Kauf der Tréfimétaux ändert die LMI-La Metalli Industriale S.p.A ihren Unternehmensnamen in Europa Metalli - LMI S.p.A. Durch die Europa Metalli-LMI S.p.A., übernimmt SMI 90 % der Anteile an der spanischen Gesellschaft SIA - Sociedad Industrial Asturiana von der Banco de Bilbao y Vizcaya.
- 1990-91
- SMI erwirbt von MAN durch die Europa Metalli-LMI S.p.A.76,9 % des deutschen führenden Herstellers von Halbzeugen aus Kupfer und Kupferlegierungen, KM - Kabelmetal AG.
- 1995
- Im Rahmen eines enormen finanziellen und industriellen Umstrukturierungsplans, beschließt die SMI Gruppe (heute KME Group SpA), das Management aller ihrer europäischen Aktivitäten in einem Unternehmen am Standort Deutschland, zusammenzuführen. Die Gesellschaft erhält den Namen KM Europa Metal AG (die SMI ist Anteilseigner zu 73 %) und kontrolliert die industriellen Aktivitäten in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien zu 100 %. Durch eine 50-prozentige Joint-Venture-Vereinbarung zwischen KME und der finnischen Gruppe Outokumpu wird eine neue Gesellschaft für die Produktion von Walzmaterial in Spanien gegründet, LOCSA (LAMINADOS OVIEDO-CORDOBA S.A., Oviedo).
- 1996
- Veräußerung der Anteile an der AFICA S.A. (Affinage Champagne Ardenne - Reims) und ihrer Tochtergesellschaft FAVI. Ende 1997 - Anfang 1998 Schließung des italienischen Werks in Brescia und Umzug der Produktion (hauptsächlich Kupferrohre) nach Serravalle Scrivia (bei Alessandria) und zu anderen Gesellschaften des Konzerns.
- 1999
- Durch ein öffentliches freiwilliges Kaufangebot übernimmt die SMI über ihre Tochtergesellschaft Finmetal 98,17 % der KME Aktien. Mit dem Ziel ihre Position außerhalb Europas zu stärken, beschließt die SMI ihr Augenmerk auf Fernost zu legen und errichtet durch ihre Tochtergesellschaft KME AG die KME Metals Dongguan Ltd., ein Zuschnittzentrum für Walzmaterial. Im selben Jahr gründet die französische Tochtergesellschaft Tréfimétaux (heute KME France Sas) gemeinsam mit einem chinesischen Hersteller ein Joint Venture mit dem Namen Changzhou KME Copper Tube Co. Ltd. für die Produktion von Kupferrohren. TMX hält 75 % der Anteile an dem neuen Unternehmen.
- 2001
- Schließung des französischen Werks für Messingstangen in Point-de-Cheruy und Umzug der Produktion an die Standorte Boisthorel und Serravalle Scrivia.
- 2002
- Die KME-Hauptversammlung stimmt dem Ausschluss von Minderheitsaktionären, die bereits in Besitz von 99,6 % der Gesellschaft sind, zu. Durch ihre Tochtergesellschaft KME übernimmt die SMI den Unternehmensbereich „Kupferrohre“ von der englischen Gruppe IMI Plc. Die neue Gesellschaft erhält den Namen Yorkshire Copper Tube (heute KME Yorkshire Copper Tube) Mit dem Ziel, sich auf die Kerngeschäfte zu konzentrieren, verkauft die KME ihre spanische Tochtergesellschaft SIA Copper S.A. Oviedo, deren Produktion von Walzdraht nicht zu den Kerngeschäften der Gruppe zählt.
- 2003
- Verschmelzung der Stolberger Metallwerke GmbH & Co. KG mit KME
- 2003/2004
- Der Konzern konzentriert sich auf seine Industrietätigkeit in den Bereichen Walzmaterial, Rohre und Sonderprodukte und steigt aus dem Geschäft der Supraleiter aus. Auf Grund eines Vertrages mit der finnischen Outokumpu Gruppe tauscht KME den Bereich Supraleiter ihrer italienischen Tochtergesellschaft und ihre Aktivitäten für Rohre im Kälte- Klimabereich in China (Changzhou) gegen die 50 prozentige Beteiligung von Outokumpu an der spanischen Gesellschaft LOCSA - Laminados Oviedo Cordoba, S.A., bisher zu gleichen Teilen (50 % / 50 %) im Besitz beider Gruppen. KME verkauft sein Tochterunternehmen KME Schmöle GmbH, Hersteller von innengerippten Rohren und Wärmetauschern, da diese Aktivitäten nicht zu den Kerngeschäften der Gruppe zählen.
Die Geschichte
Die Geschichte der wichtigsten Gesellschaften des Konzerns ist auf den jeweiligen Seiten nachzulesen: KME Germany , KME Italy, KME France,...
