1935-1986: Nationale Expansion

1935
SMI übernimmt die Mehrheit an der Società Metallurgica Bresciana (bereits bekannt als Tempini). Ein Luftangriff während des 2. Weltkrieges zerstört das Werk in Livorno.
1954
SMI erwirbt die Mehrheit an der INDUSTRIA LAMIERE SPECIALI Società Azionaria Carlo Viola - ILSSA Viola S.p.A. (Pont St. Martin - Aosta), einem der führenden italienischen Hersteller von Edelstahlplatten und -bändern.
1958
SMI übernimmt die Anteile an der Società Metallurgica Bresciana komplett und integriert das Werk in Brescia, dessen Produktion bis ins Jahr 1884 zurückreicht, in die Unternehmensaktivitäten.
1965
Darauf abzielend ihre Position im Ausland zu stärken gründet die SMI gemeinsam mit einigen lokalen Händlern der wichtigsten europäischen Märkte ein Vertriebnetzwerk mehrerer Unternehmen, genannt CUPROMET, für den Verkauf der von SMI produzierten Halbzeuge.
1969
SMI übernimmt von der staatlichen Holding FINMECCANICA 50 % der Società Delta - Società Metallurgica Ligure, mit einem Werk in Serravalle Scrivia (Alessandria). Dieser Kauf ist eine der ersten Privatisierungen in Italien.
1971
Gründung der SMI-Española S.A. (Martorell, Barcelona) für die Produktion von metallischen Schrauben und Kleinteilen.
1973
Società Metallurgica Ligure-Delta S.p.A. geht in die SMI auf. Außerdem übernimmt SMI 60 % an der METALRAME S.p.A. (Avellino), einem Hersteller für Kupferdrähte.
1974
Gründung der SMI-Hellas S.r.l. (Kamatero, Griechenland) für die Produktion von Gewehrpatronen und Kauf der Französischen Gesellschaft AFICA S.A. (Affinage Champagne Ardenne - Reims, Hersteller von Barren) und deren Tochtergesellschaft FAVI, einem Spritzgussunternehmen.
1975
Bau einer neuen Anlage in Pianodardine (Avellino) für den Strangguss von Walzdraht. Gemeinsam mit Pirelli Cavi S.p.A. und BICC-Ceat Cavi S.p.A. wird die neue Gesellschaft ITALRAME S.p.A. (Avellino) gegründet, an der SMI 35 % der Anteile hält.
1976
In Übereinstimmung mit Trafilerie e Laminatoi di Metalli (TLM), der italienischen Tochtergesellschaft der französischen Gruppe Péchiney-Ugine-Kuhlmann (PUK), gründet SMI die neue Gesellschaft, La Metalli Industriale S.p.A., um alle italienischen Werke der beiden Gruppen zu übernehmen. SMI ist die Holdinggesellschaft. Italrame S.p.A., Metalrame S.p.A., SMI-Hellas S.r.l. werden zu Tochtergesellschaften der neuen Gesellschaft. Im nach hinein ändert die La Metalli Industriale S.p.A. 1986 ihren Unternehmensnamen in LMI-La Metalli Industriale S.p.A.
1985
Als Folge einer umfassenden Umstrukturierung der Stahlindustrie in Italien gibt die SMI, in Übereinstimmung mit der Terni S.p.A. ihre Produktionsaktivitäten in Pont St. Martin (Aosta) im Werk der ILSSA Viola S.p.A. auf.

DIE GESCHICHTE

Die Geschichte der wichtigsten Gesellschaften des Konzerns ist auf den jeweiligen Seiten nachzulesen: